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Stellungsnahme des wissenschaftlichen Beirats zu den Empfehlungen des Bürgerrates „Ernährung im Wandel“

Am Bürgerrat 14. Januar 2024 veröffentlichte der Bürgerrat  „Ernährung im Wandel“ insgesamt neun Empfehlungen für den Bundestag. Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats hatte Britta Renner den Bürgerrat bei der Erarbeitung dieser Empfehlungen beraten und sich bereits positiv zu den Empfehlungen geäußert (Pressemitteilung). Insbesondere die Empfehlung für kostenfreies Mittagessen für Kinder bewertet sie positiv: "Kostenfreies Mittagessen für alle Kinder war für mich die besonders zentrale Empfehlung, damit wir alle gemeinsam gut miteinander essen können". Nun hat sich auch der wissenschaftliche Beirat offiziell mit einer Stellungnahme zu den Empfehlungen geäußert (Stellungnahme). In der Stellungnahme werden die einzelnen Empfehlungen des Bürgerrats wissenschaftlich eingeordnet. Insgesamt fällt das Urteil des Beirats positiv aus, das Format eines Bürgerrats habe sich grundsätzlich bewährt.

SMARTACT in der neuen Ernährungsstrategie genannt

Wir freuen uns, dass das Projekt SMARTACT (http://uni-konstanz.de/smartact/) in der nationalen Ernährungsstrategie als ein digitales Modellprojekt genannt wird (S.53): www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsstrategie.html

(8) Digitale Modellprojekte fördern

Der Digitalisierung kommt eine wichtige Rolle bei der Prävention von Erkrankungen auch im
Kontext der Ernährung zu. So können etwa über Apps oder Webanwendungen als neue
Möglichkeiten für die Prävention sowohl Wissen vermittelt als auch konkrete gesundheits-
förderliche Verhaltensweisen erlernt werden. Bei der Unterstützung und Förderung digitaler
Anwendungen sollte ein besonderer Fokus auf innovative digitale Konzepte zur Gesund-
heitsvorsorge im Bereich Ernährung und Bewegung gelegt werden.

Der Forschungsverbund SMARTACT, der zwischen 2015 und 2023 vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde, hat wichtige Grundlagen zur Anwen-
dung digitaler Applikationen etwa hinsichtlich technischer Voraussetzungen oder der Errei-
chung von Zielgruppen gelegt.

Lieferkettengesetze zielorientiert gestalten: Sie sollten weder zum Papiertiger noch zum Bürokratiemonster werden

Pressemitteilung, 8. Dezember, Berlin

Wissenschaftlicher Beirat überreicht Gutachten zu Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Agrar- und Ernährungssektor an Bundesminister Cem Özdemir

Lieferkettengesetze können ein Erfolg für Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umwelt- und Klimaziele werden – wenn sie zielorientiert gestaltet sind. Damit die neuen Regelungen weder zum Bürokratiemonster noch zum Papiertiger werden, hat der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) Empfehlungen für die Politik erarbeitet. Heute, am 8. Dezember, nahm der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, das Gutachten „Neue Sorgfaltspflichten von Unternehmen des Agrar- und Ernährungssektors: Empfehlungen zu aktuellen Gesetzesentwicklungen“ in Berlin entgegen. Die beteiligten Wissenschaftler:innen analysieren darin die möglichen Auswirkungen der neuen Lieferkettenregelungen und erfassen auch Zielkonflikte etwa zur Handelspolitik. Öffentliche Präsentation des Gutachtens am 11. Dezember 2023 um 16.30 Uhr.

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