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Lieferkettengesetze zielorientiert gestalten: Sie sollten weder zum Papiertiger noch zum Bürokratiemonster werden

Pressemitteilung, 8. Dezember, Berlin

Wissenschaftlicher Beirat überreicht Gutachten zu Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Agrar- und Ernährungssektor an Bundesminister Cem Özdemir

Lieferkettengesetze können ein Erfolg für Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umwelt- und Klimaziele werden – wenn sie zielorientiert gestaltet sind. Damit die neuen Regelungen weder zum Bürokratiemonster noch zum Papiertiger werden, hat der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) Empfehlungen für die Politik erarbeitet. Heute, am 8. Dezember, nahm der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, das Gutachten „Neue Sorgfaltspflichten von Unternehmen des Agrar- und Ernährungssektors: Empfehlungen zu aktuellen Gesetzesentwicklungen“ in Berlin entgegen. Die beteiligten Wissenschaftler:innen analysieren darin die möglichen Auswirkungen der neuen Lieferkettenregelungen und erfassen auch Zielkonflikte etwa zur Handelspolitik. Öffentliche Präsentation des Gutachtens am 11. Dezember 2023 um 16.30 Uhr.

Neues WBAE-Gutachten: Einladung zur virtuellen Fachveranstaltung

Für den 11.12 (16:30-18Uhr) lädt der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu einer virtuellen Fachveranstaltung ein. In dieser wird das neue Gutachten "Neue Sorgfaltspflichten für Unternehmen des Agrar- und Ernährungssektors: Empfehlungen zu aktuellen Gesetzesentwicklungen" vorgestellt. Es wird Beiträge von Christine Wieck, Achim Spiller und Bettina Rudloff, sowie von Seiten des BMEL und des BAFA geben.

Anmeldung über: https://uni-goettingen.zoom-x.de/webinar/register/WN_w75ztNa2Tvqd3JSSsOZVgg

Sind gesunde Lebensmittel automatisch auch nachhaltig?

Viele Menschen wollen sich gesünder und nachhaltiger ernähren. Intuitiv wird dabei gesund oft mit nachhaltig gleichgesetzt. Eine Studie von Wissenschaftlerinnen der Universität Konstanz, der Johannes Kepler Universität Linz und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg hat untersucht, ob diese Wahrnehmung der Realität entspricht. Die Studie ist aktuell im Wissenschaftsjournal PLOS Sustainability and Transformation erschienen.

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